Ein bisschen mehr als sonst

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Ein bisschen mehr als sonst

Beitragvon tetrodoxin » 05.08.2012 - 14:25:39

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Anmerkung der Redaktion

Der Forenaufbau wurde abermals optimiert. Unter anderem findet ihr unter der neuen Rubrik "Technik" einen Ort für Hard-/ und Softwarethemen.
Wer den guten alten "Games & Mods" Bereich sucht, findet diesen von nun an unter "Spiele & Mods" im Games Bereich.

Wir wissen dass es sich hierbei um radikale Änderungen handelt, wer sich also ins Höschen machen muss, sollte dies am besten gleich tun.
Für alle anderen gibt es hier eine kleine Übersichtskarte, die euch die Navigation durch das optimierte Forum erleichtern wird:

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Wer findet das Hakenkreuz?


Viel Spaß damit,
eure Redaktion
Zuletzt geändert von tetrodoxin am 05.08.2012 - 14:35:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Abrakadava » 05.08.2012 - 14:28:02

die germanisierung schreitet vorran! D:
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Beitragvon ColdHeat » 05.08.2012 - 14:48:42

Gute Sache. Nothing more to say
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Beitragvon Abrakadava » 05.08.2012 - 14:51:05

ColdHeat hat geschrieben:Gute Sache. Nothing more to say


ich nehm alles zurück ...
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Beitragvon Crawnight » 06.08.2012 - 01:41:23

euch scheint sehr langweilig zu sein. :oops:
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Beitragvon ColdHeat » 06.08.2012 - 15:03:34

Kühl bleiben KeinMak. Immer Kühl bleiben und du kommst in mein Buch der kühlen Leute :oops:
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Beitragvon necro » 06.08.2012 - 22:21:41

Nomak hat geschrieben:die germanisierung schreitet vorran! D:


Aber die Legasthenie führt sie an.

Das Wörtchen "voran" setzt sich aus "vor" und "an" zusammen. Gleich so zu behandeln ist das Wörtchen "voraus", welches aus "vor" und "aus" gebildet wird. Weder "ran" noch "raus" haben in diesem Zusammenhang irgendetwas zu suchen.
Hast du eine unheilbare Krankheit? Möchtest du Krüppel deinem Leben schon ein Ende setzen?
dann besuche mich in meiner Klinik, ich werde dich heilen :)
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Beitragvon ColdHeat » 07.08.2012 - 09:18:08

Die deutsche Sprache ist nunmal einem permanenten Wandel unterworfen, was man daran sieht, dass das gesprochene & geschriebene Deutsch von heute höchst wenig mit dem der Germanen oder auch nur dem von Goethe & Schiller zu tun hat. Insofern muss man seinen Standpunkt erstmal festlegen, der das Maß angibt, was man als richtig ansieht. Vielleicht hat sich Nomak ja nur der 1933 Variante bedient. :roll: Irgendwann könnte einer daherkommen und dich korrigieren, Delphin würde man aber Delfin schreiben du verdammter Legastheniker. Die Bastardisierung nichtdeutscher Wörter wie Ketchup zu Ketschup und Facette zu Fassette (kein Scherz!) ist so ziemlich der Ausverkauf jeglichen Anspruchs & die Geburt des HartzIV Ballermann Deutschs, damit jeder Depp jetzt endlich auch mit 1,5 Promille instinktiv diese schweren, schweren Fremdwörter richtig schreiben kann.

"Ey Atze! Beim Panter Gehege gibt's 'ne Bude. Da hau'n wir uns erstmal voll Tunfisch mit Ketschup und Majonäse rein. Oder willst du lieber Spagetti? - Tatsächlich leider grammatikalisch korrektes Deutsch


Was dich besonders freuen dürfte Necro: Das "Deppenapostroph" ist laut neuer deutscher Rechtschreibung - zumindest beim Genitiv - erlaubt. Beispiel: Andrea’s Friseursalon
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Beitragvon Lord_Pyro » 07.08.2012 - 09:20:16

Man darf Panther echt ohne H schreiben? Wer lässt sich sowas einfallen? Die Tierbuchmafia? Jetzt müssen die ja neugedruckt werden und neu verkauft, da die alten ja nicht mehr aktuell sind und eine Fehlinfo liefern!
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Beitragvon ColdHeat » 07.08.2012 - 11:23:27

Das ist die Shoa des H hinter der irgendwelche H-Hasser stecken müssen. Ich vermute die Infuscari oder den Tempelorden des heiligen F :oops:

Panter statt Panther
Spagetti statt Spaghetti
Tunfisch statt Thunfisch

Ganz abgesehen davon, dass alle Phs systematisch ausgemerzt und durch Fs ersetzt wurden. :roll: Delphin, Phantasie, Photographie etc. Eigentlich ein Wunder, dass man noch Philantrop schreiben darf und nicht Filantrop oder Philosophie. Aber das ginge dann wahrscheinlich selbst für diese Rechtschreib Nazis zu weit. ^^
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Beitragvon Lord_Pyro » 07.08.2012 - 11:35:49

Eigentlich sollten wir das lieben. Denn das ist Evolution. Es wird immer mehr vereinfacht und optimiert. Wer dagegen ist, wär theoretisch auch in der Lage zu behaupten, dass es einen Gott gibt und die Natur nicht auf der Evolution beruht. So gesehen, müsste man hier eigentlich Zustimmung zeigen.
Oder greift unsere aufgeklärte Denkweise nur bei Themen, wo es uns was bringt? (Antireligiös z.B.)
Wär doch seh inkonsequent.
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Beitragvon ColdHeat » 07.08.2012 - 12:19:13

Mich stört weniger die mögliche Existenz eines Gottes - die ich hier nicht ausschliessen möchte - als die Ignoranz & Anmaßung derjeniger, welche Ihn anbeten.

Was die Evolution betrifft, so könnte man auch an dieser zweifeln. Darwin behauptete, durch natürliche Selektion käme es zum Survival of the Fittest. Die Erfolgreichen setzen sich durch, die Schwachen/Unflexiblen sterben aus. Ironischerweise haben in unserer Gesellschaft die intellektuellen Eliten der Akademiker sowie die hart arbeitenden Selbstständigen die wenigsten Kinder während - pauschalisiert gesprochen - die ganzen Jaquelines und Mandys welche nicht verhüten können oder dank Hartz IV am meisten Zeit haben. Umgekehrte Evolution oder?

Auf die Sprache angewand ist das nur ein Schritt, es letzterer Gruppe noch mehr zu erleichtern, sich durchzusetzen. Man muss als Land, dass sich immernoch in einer Tradition von großen Dichtern und Denkern sieht, doch nicht so billig ausverkaufen, nur um jedem Hans Wurst möglichst viel Anspruch & Aufwand abzunehmen. :oops:
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Beitragvon tetrodoxin » 07.08.2012 - 15:32:08

dafuq!
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Beitragvon De_little_Bubi » 07.08.2012 - 15:38:20

ich liebe es wenn als gegenargument der evolution angebracht wird das es doch noch ein haufen schwacher/dumme etc gibt.

Man darf nicht vergessen das das persönliche Bewertungssystem was besser oder schlechter als jemand anderes ist nicht dem entspricht was im endeffeckt als massstab für das überleben oder nichtüberleben angewendet wird.

Auch sind die Bedingungen für das Überleben lokal unterschiedlich. So kann man doch gerade als Hartz4ler in Deutschland überleben ohne sich als Gelehrter über dinge den Kopf zu zerbrechen oder als hart schuftender das Kreuz mit 30 gebrochen zu haben.
Nein man kann sich ganz darauf konzentrieren Kinder zu bekommen und sich vortzpflanzen.
In diesem Umfeld ist daher der Hartz4ler den anderen sogar fast überlegen.

Niemals vergessen: Evolution bedeutet nicht Verbesserung sondern Anpassung, wobei Sie nicht durch aktive Anpassung sondern durch Wegfall von Unangepasstem sowie zufälligen Mutationen realisiert wird.
Du kannst nur ein Nonkonformist sein wenn du auf die selbe Musik stehst und dich so anziehst wie wir :O

Is God willing to prevent evil, but not able? Then he is not omnipotent. Is he able, but not willing? Then he is not benevolent. Is he both able and willing? Then where does evil come from?Satan? Is the latter as powerful as God? Is He neither able nor willing? Then why call him God?
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Beitragvon Crawnight » 07.08.2012 - 16:47:25

tetrodoxin hat geschrieben:dafuq!
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Beitragvon Lord_Pyro » 07.08.2012 - 17:49:00

Kaninchen und Fische vermehren sich auch rasend schnell, sind aber dennoch keine überlegene Rasse. Es ist vielmehr so, dass sich dumm im Allgemeinen immer mehr vermehrt, allein schon um das Überleben von wenigstens einem Teil zu sichern. Das zeigte sich im Mittelalter bei Bauersfamilien ebenfalls.

Selbst bei Fantasywelten wird das (vllt unbewusst) aufgegriffen, wenn man Orks/Goblins oder Skaven als Massenvölker liefert, wo die Anzahl der Exemplare steigt, je mehr die genetische Qualität abnimmt. (Ja, Skaven sind nicht dumm und Orks nicht schwächlich, aber der genetische Grundsatz bei beiden Rassen ist nun nicht wirklich der edelste)
Nehmen wir hingegen Zwerge oder Elfen, welche man als den anderen Rassen überlegen ansieht, zieht sich der rote Faden der knappen Bevölkerung durch die Welt. Einfach um das System auszubalancieren und wer sagt, dass es die Balance nicht auch in der Natur gibt?
Erfolgreiche Menschen haben weniger Zeit für Nachwuchs, also produzieren sie weniger. Aber das was sie produzieren, hat oftmals auch gute Chancen ebenfalls erfolgreich zu werden. Und jetzt verschont mich mit dem Gleichheitsgeschwafel, dass auch Hatz IV Kinder später Gym machen und Erfolg haben können. Einem Erfolgskind stehen viel mehr Kinder, welche im Schema bleiben gegenüber, da nur wenige Kinder von sich aus soweit sind, Zukunft aktiv zu planen und sich Gedanken zu machen (das kann man dann quasi als Mutation betrachten - vgl. Bub0rs Aussage). Oft ist es ihnen egal und damit hat sich das.
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Beitragvon ColdHeat » 07.08.2012 - 18:52:08

Siehs bitte nicht als Gegenargument zur Evolution - ich kann nicht gegen etwas argumentieren, an das ich selbst glaube. Es war als Beispiel gedacht, dass auch Evolutionsanhänger nicht die Wahrheit gepachtet haben. Immerhin ist es nur eine Theorie und wirft mancherorts Fragen auf. An sich ist die Evolution ja auch nichts Personifiziertes, das nach irgendeinem erkennbaren Zwecke ablaufen würde, was ich das größte Wunder des Lebens überhaupt finde.

Allerdings ist natürliche Selektion ein Evolutionsfaktor der besagt dass sich durchsetzt, was einen Überlebens- und Reproduktionsvorteil bietet.

So haben wir Menschen wohl das Potential, die "Regeln"/Muster der Evolution für uns teilweise ausser Kraft zu setzen denn:

Die Veranlagung zur sexuelle Selektion sind ohne Zweifel vorhanden wie so vieles, was noch vom Urmenschen in uns steckt. Forscher wie Dunbar oder Miller meinen z.B., sexuelle Selektion hätte eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der menschlichen Intelligenz gespielt. Intelligenz und Leistungsfähigkeit sind ohne Zweifel somit Faktoren, welche einen Reproduktionsfaktor bieten, da jeder weiss: Erfolg/Intelligenz macht sexy. In einer pärchenbildenden, monogamen Gesellschaft ohne natürliche Feinde erscheint sexuelle Selektion dann jedoch aber relativ sinnlos. So findet jeder Topf seinen Deckel und man ist genauso weit wie zuvor, ausser dass sich verschiedene Gesellschaftsschichten bilden, was wiederrum zu Konflikten führt. Reproduktionsvorteile hat nun scheinbar, wer aus der Leistungsgesellschaft mit ihren reproduktionshemmenden Faktoren ausgestiegen ist und wer unfähig zum Verhüten ist, da Fortpflanzung plötzlich für uns als nicht ultimativ erstrebenswert angesehen wird. Dort liegt die Crux, da zivilisatorische Regeln evolutionäre Regeln ausser Kraft setzen.

Was meine Nachvollziehbarkeit bei der Aussage "es ist keine aktive Anpassung sondern der Wegfall der Unangepassten und zusätzliche Mutationen" sprengt sind zwei Worte: Mimese und Mimikry. Wenn Evolution über Jahrmillionen stattfindet und durch Mutation, Rekombination, Gendrift & natürliche Selektion entsteht, wie können sich dann derart perfekte Merkmale ausgebildet haben? Der Sprung erscheint mir innerhalb einer einzigen Generation als zu groß. Letztendlich ist es ein großes Gen Lotto und damit sich derart gravierende Unterschiede ausbilden wie die zwischen einer klassischen Gespenstschrecke und einer, die aussieht wie ein perfektes Blatt müsste eigentlich mehr als eine Generation von Nöten sein. Es wäre ein Prozess, der durch zahlreiche Mutationen irgendwann in dieser neuen Unterfamilie gipfeln würde. Wenn eine Gespenstschrecke jetzt aber nur minimale Genveränderungen hat sieht sie nicht aus wie ein Blatt. Ihr überleben ist somit nicht verbessert und ein Urtiger mit nur einem zufälligen Streifen hätte auch keinen entscheidenden Tarnungsvorteil, der ihn besser ernährt. Dieses einzelne Tier muss dann auch erstmal überleben ansonsten müsse man von vorne beginnen (was die stochastischen Chancen nochmal unglaublich mindert) und das muss so lange gehen, bis es sich "durchsetzt" und die Urmerkmale der restlichen Population verdrängt. Es muss eine logische Erklärung dafür geben aber für diesen Punkt habe ich bisher noch keine gehört.
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Beitragvon ColdHeat » 07.08.2012 - 19:23:19

@ Pyro:


Zwecks Kaninchen und Fischen - Eine Theorie geht davon aus: "Die für jede Art vorteilhafte Evolution größerer Gehirne und damit gesteigerter Intelligenz stoße für die meisten Arten aufgrund energetischer Zwänge bald an Grenzen. Durch die mit dem Gehirnwachstum und -reifung verbundenen Aufwendungen verlängere sich die individuelle Entwicklungszeit so stark, dass auch bessere Überlebensraten durch höhere Intelligenz dies nicht mehr wettmachen können." Intelligenz könnte somit ab einem gewissen Punkt ein Luxus zu sein den man sich nur gönnen kann wenn man niedrige Reproduktionszahlen dafür in Kauf nimmt und den wenigen Kindern die so rauskommen, eine gewisse Sicherheit bieten kann. Rehe sind nicht so intelligent wie der Mensch, dafür können Rehkitze zwei Tage nach der Geburt bereits laufen, während menschliche Kinder über Jahre hinweg nicht alleine lebensfähig sind. Fische und Kaninchen haben sich einfach dank einer hohen Reproduktion "durchgesetzt".

Allerdings war mein Beispiel auf die innerartliche Selektion bezogen, da der größte Konkurrent stets der eigene Artgenosse ist.

Was die hohe menschliche Reproduktion im Mittelalter betrifft so liegt das doch wahrscheinlich daran, dass damals andere Regeln galten als heute. Weniger weil die einfachen Bauern dumm wären und die Adeligen so intelligent. Kinder waren deine Altersvorsorge und die Kindersterblichkeit war so hoch, dass man sich aus rein egoistischen Zwecken ziemlich ins Zeug legen musste. Adelige waren reich genug und mussten jediglich sichergehen, einen männlichen Nachfolger zu bekommen. Der Antrieb sich derart fortzupflanzen war nicht gegeben, da es die Qualität des eigenen Lebens eher verschlechterte denn verbesserte. Insofern hast du wohl insofern Recht, dass wir menschengeschaffene Faktoren über das stellen, was uns Darwin per Evolutionstheorie vorgibt. "Jede Spezies bringt genügend Nachkommen hervor, sodass die Population wachsen würde, wenn alle Nachkommen überlebten". Wohlstand und Bildung bringt aber stets einen Rücklauf der Geburtenzahlen unter das Maß der nötigen 2 Kinder pro Familie, um die Art zumindest zu erhalten.

Was Elfen und Zwerge betrifft: Beide haben sich in der Fantasyliteratur als sterbende Völker etabliert, die vom Menschn meist durch dessen hohe Reproduktionsrate & seinen Antrieb verdrängt werden. :roll:

Alles in allem wirft das jetzt die Frage auf: Ist der Darwinaward nun gerechtfertigt oder sehen wir das nur zu sehr von einer menschgeschaffenen sozialdarwinstischen Seite? ^^
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Beitragvon Lesh » 07.08.2012 - 22:24:50

Wenn eine Gespenstschrecke jetzt aber nur minimale Genveränderungen hat sieht sie nicht aus wie ein Blatt.


Kann aber sein. Restriktionsenzyme, die Triplets durcheinander würfeln, epigenetische Veränderungen, Crossing-over usw. ... Oder das Ding hat n pflanzliches Mitochondrium, betreibt Kleptoplastie, k.A. Kann alles mögliche sein D:
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